Optionen Strategie: Für jede Marktsituation die passende Idee

VON DEAN GRÖNING

Als ich angefangen habe, mit Aktien zu handeln, war meine Strategie "as simple as possible": Ich kaufe eine Aktie, warte, bis sie gestiegen ist und verkaufe sie anschließend mit Gewinn.

Und weil Aktien langfristig sehr oft steigen, ist das gar nicht so kompliziert.

Optionen sind keine Aktien

Im Optionshandel funktioniert das Spiel leider nicht ganz so einfach. Ich brauchte eine Optionen Strategie, eine (neue) Idee für mein Handeln. Warum?

Optionen sind keine Sachwerte, sondern Derivate (Ein Handelswert, dem ein Basiswert unterliegt).

Optionen werden auch in der Regel kurzfristig gehandelt und unterliegen damit hohen Wertschwankungen. Kaufen, halten und später mit Gewinn verkaufen scheidet somit als Idee aus.

Was Du in diesem Beitrag lernen kannst

In diesem Blogpost stelle ich Dir die gängigen Optionsstrategien vor, welche Du für Deinen Optionshandel verwenden kannst.

Außerdem klären wir die Frage, in welchem Markt welche Optionsstrategie am besten funktioniert.

Alle vorgestellten Strategien kannst Du auf alle möglichen Basiswerte anwenden (Futures, Optionsscheine etc.), ich beschreibe hier jedoch immer die Anwendung auf Aktien als Basiswert.


Inhaltsverzeichnis

Wofür brauche ich eine Strategie?

Optionen Strategie: Wie wähle ich die richtige?

Long Call

Long Put

Short Call/Put

Strangle

Straddle

Iron Condor



Wofür brauche ich eine Strategie?

Zum Einstieg möchte ich noch mal verdeutlichen, warum Du im Optionshandel in meinen Augen unbedingt eine Strategie benötigst, um erfolgreich handeln zu können.

Eine Strategie ist ein genauer Plan für ein Verhalten, der dazu dient, ein Ziel zu erreichen, und in dem man alle Faktoren von vornherein einzukalkulieren versucht

Eine Strategie ist also eine Weg-Ziel-Beschreibung, eine Art Anleitung, ein Kochrezept.

In meinen Beitrag über den Unterschied zwischen Trading und Glücksspiel habe ich Dir erklärt, dass Du für erfolgreiches handeln an der Börse einen statistischen Vorteil benötigst.

Außerdem unterscheidet sich Börsenhandel von Glücksspiel dadurch, dass die Ergebnisse nicht einmalig, zufällig auftreten, sondern von Dir repliziert, also immer wieder erzielt werden können.

Dies bedeutet in letzter Konsequenz, dass Du eine Optionsstratgie benötigst und nicht einfach anfängst, irgendwelche Optionen zu kaufen, in der Hoffnung, dass sie im Wert steigen. Das wäre Glücksspiel (Du setzt beim Roulette einfach alles auf "rot" und hoffst), ohne statistischen Vorteil und ohne Chance auf mehrmalige Wiederholung.

Fazit

Du brauchst eine Strategie, in welcher Du festlegst, in welchem Markt Du mit welcher Option zu welchem Kurs long oder short gehst und wann Du die offene Position mit welchem Gewinn (oder auch Verlust) schließen möchtest.


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Optionen Strategie: Wie wähle ich die richtige?

Bei der Auswahl der "besten" Option für Deine Strategie sind einige Aspekte zu beachten. Grundsätzlich gilt, dass Du mit einer Option die Bewegung des Basiswertes hebeln kannst.

Das bedeutet, dass die Kursentwicklung des Basiswertes sich deutlich stärker auf Deine Rendite bei Optionen auswirkt, als wenn Du den Basiswert direkt kaufen würdest. Die Erklärung hierfür findest Du in meinem Beitrag über die Grundlagen bei Optionen.

Deine Strategie sollte also die folgenden Aspekte beinhalten:

Bewegung des Basiswertes

Du solltest eine Grundlegende Vorstellung davon haben, wie sich der Kurs des Basiswertes entwickelt.

Hierbei sind 3 verschiedene Szenarien möglich:

  1. Der Kurs des Basiswertes steigt
  2. Der Kurs des Basiswertes fällt
  3. Der Kurs des Basiswertes stagniert / tendiert seitwärts

Ich persönlich finde den Optionshandel u.a. so interessant und spannend, weil es für jede Marktlage / Kursentwicklung die passende Strategie gibt.

Du kannst also "immer" Geld verdienen, egal, wie sich die Kurse entwickeln.

Implizite Volatilität

Die implizite Volatilität IV ist eine Kennzahl für Optionen und Derivate mit Optionskomponente. Sie beschreibt die erwartete Schwankungsbreite des Basiswertes und hängt von Angebot und Nachfrage ab.

Die implizite Volatilität bezieht sich auf die erwartete Schwankungsbreite des Basiswertes und gibt die Erwartung für die Zukunft wieder

Du kennst vielleicht noch aus dem Mathematik-Unterricht die Normalverteilung (Gaußsche Glocke), siehe Grafik.

Die Normalverteilung zeigt die Abweichung aller Messwerte vom Mittelwert. Angenommen, Du hast eine Gruppe von 100 Menschen und misst bei denen die Körpergröße. Der Durchschnitt (rote Linie) über alle Körpergrößen mag bei 170 cm liegen. Anschließend berechnest Du die Standardabweichung mit beispielsweise 5 cm.

In dem Fall besagt die Normalverteilung, dass 68 % aller gemessenen Körpergrößen innerhalb der ersten Standardabweichung vom Mittelwert (Durchschnitt +/- 34 %) liegen, also zwischen 165 cm und 175 cm.

95 % aller Messdaten liegen innerhalb der zweiten Standardabweichung, also zwischen 160 cm und 180 cm.

99 % aller Messdaten liegen innerhalb der dritten Standardabweichung, also zwischen 155 cm und 185 cm.


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Das Modell der Normalverteilung kann nun durch die implizite Volatilität auch auf zukünftige Kursbewegungen angewendet werden.

Der aktuelle Kurs entspricht dabei gedanklich dem "Durchschnitt", der roten Linie. Die Standardabweichung gibt dann die Kursschwankungsbreite an: Der Kurs kann mit 68 % Wahrscheinlichkeit bis zur ersten Standardabweichung fallen/steigen usw.

Die Höhe der impliziten Volatilität gibt Dir also Auskunft darüber, welche Kursschwankungen in Zukunft zu erwarten sind

Deine Strategie sollte Dir also u.a. sagen, welche Option Du bei welchem Kursverlauf und welcher IV kaufen oder verkaufen solltest.

Neben der IV gibt es noch weitere Kennzahlen, die im Optionshandel von Bedeutung sind: Die Optionsgriechen.



Long Call

Starten wir mit der einfachsten aller Optionsstrategien, dem sogenannten long call.

Ein long call ist der Kauf einer Kaufoption

Du erwirbst damit das Recht, aber nicht die Pflicht, einen bestimmten Basiswert zu einem festgelegten Kurs innerhalb eines bestimmten Zeitraums erwerben zu dürfen.

Der long call zeigt folgendes Gewinn-Verlust-Profil:


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Machen wir uns das Schaubild am besten an einem Beispiel klar: Du kaufst einen call auf Coca Cola Aktien zum Strikepreis von 50 € mit einer Restlaufzeit von 30 Tagen. Für diese Option bezahlst Du 3 €.

Bleibt der Kurs der Coca Cola Aktie bis zum Ende der Laufzeit unter 50 €, wirst Du die Option nicht ausüben und sie verfällt. Dann hast Du einen Verlust in Höhe von 3 € (Optionspreis) realisiert.

Angenommen, der Kurs steigt jedoch innerhalb der nächsten 30 Tage über 50 €, wirst Du die Option nutzen (Sie befindet sich jetzt "im Geld", engl. "in the money"). Du kaufst dann die Aktien per Option für 50 € und verkaufst sie sofort an der Börse zum aktuellen (höheren) Tageskurs.

Je höher der Kurs des Basiswertes steigt, desto größer Dein Gewinn.

Marktbedingungen für Long Call

  • Kurs: Du rechnest mit steigenden Kursen (bullish).
  • IV: Sollte möglichst niedrig sein, weil die Preise für Optionen dann niedrig sind
  • Max. Verlust: Die Höhe der gezahlten Optionsprämie
  • Max. Gewinn: Unbeschränkt (Aktienkurs - Ausübungspreis - Optionsprämie)

Der long call ist eine denkbar einfache Strategie. Voraussetzung für einen Erfolg ist jedoch ein (starker) Anstieg beim Kurs des Basiswertes.

Statistisch gesehen verfallen die meisten long calls wertlos, weil genau dieser Anstieg ausbleibt. Die IV ist ja auch niedrig.

Diese Strategie ist also nur erfolgversprechend, wenn Du Dir entweder über den Anstieg des Basiswertes "sicher" bist und/oder wenn Du bereit bist, für 1-3 erfolgreiche Trades 7-9 Verlierer zu akzeptiern. Natürlich unter der Prämisse, dass der Erfolg der Gewinner > der gezahlten Prämien bei den Verlierern ist.


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Long Put

Die zweite basic Optionsstrategie ist der long put.

Ein long put ist der Kauf einer Verkaufsoption

Du erwirbst damit das Recht, aber nicht die Pflicht, einen bestimmten Basiswert zu einem festgelegten Kurs innerhalb eines bestimmten Zeitraums verkaufen zu dürfen.

Der long put zeigt folgendes Gewinn-Verlust-Profil:


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Machen wir uns auch diese Optionsstrategie am Beispiel von Coca Cola klar: Du kaufst einen put für Coca Cola Aktien zum Strike von 50 € und einer Restlaufzeit von 30 Tagen. Für diese Option zahlst Du eine Prämie von 5 € (puts sind in der Regel teurer als calls).

Bleibt der Kurs der Coca Cola Aktie bei 50 € oder steigt sogar, dann wirst Du die Option verfallen lassen und einen Verlust in Höhe von 5 € realisieren (Optionsprämie).

Sollte der Kurs der Aktie jedoch tatsächlich unter 50 € fallen (Option ist dann "im Geld"), erzielst Du einen Gewinn: Du kaufst die Aktie für beispielsweise 40 € an der Börse und verkaufst sie dann für 50 € durch die Ausübung der Option an Deinen Vertragspartner.

Marktbedingungen für den Long Put

  • Kurs: Du rechnest mit fallenden Kursen (bearish).
  • IV: Sollte möglichst niedrig sein, weil die Preise für Optionen dann niedrig sind
  • Max. Verlust: Die Höhe der gezahlten Optionsprämie
  • Max. Gewinn: Ausübungspreis - Optionsprämie

Der long put hat in der Praxis zwei Einsatzgebiete:

Du kannst den long put als Spekulation nutzen, wenn Du starke Kurseinbrüche des Basiswertes erwartest.

Solltest Du jedoch Aktien im Depot haben, kannst Du auch einen long put als Versicherung für Deinen Bestand kaufen und Dich gegen Kurseinbrüche absichern.

Angenommen, Du hast 500 Coca Cola Aktien für 45 € gekauft. Du befürchtest jedoch, dass der Kurs auf Grund von Unternehmensdaten oder sonstigen Gründen auf 30 € fallen könnte.

Also entschließt Du Dich, 5 puts zu kaufen (long gehen) zum Strike von 45 €, um Dich gegen diesen Kursverlust abzusichern. Für jeden put zahlst Du eine Prämie von 5 €.

Bleibt der Kurs stabil, hast Du 5 x 5 € = 25 € als Versicherungsprämie für Dein mentales Seelenheil ausgegeben und Du hast immer noch die 500 Aktien im Depot. Sollte der Kurs aber tatsächlich auf 30 € fallen, kannst Du die Option nutzen und dadurch Deinen Verlust minimieren.

Ohne Option müsstest Du die Aktien an der Börse verkaufen und würdest 500 x 15 € = 750 € Verlust realisieren. Verkaufst Du die Aktien durch die Option zu 45 €, besteht Dein realisierter Verlust lediglich aus der Optionsprämie von 25 €.



Short Call/Put

Als weitere basic Optionsstrategien gibt es neben den long Positionen analog auch die short Positionen.

Hier werden einfache calls/puts verkauft

Da diese Optionsstrategien in der Praxis und bei Deinem Einstieg in den Optionshandel eine große Relevanz haben, widme ich ihnen einen extra Beitrag mit dem Titel short selling.



Strangle

Du kannst natürlich die verschiedenen basic Strategien (long/short calls/puts) auch nach Belieben miteinander kombinieren.

Eine meiner persönlichen Lieblingsstrategien ist der Strangle.

Ein Strangle ist eine Kombination aus einem long call und einem long put

Das Gewinn-Verlust-Profil dieser Optionsstrategie kannst Du der folgenden Grafik entnehmen:

optionen strategie strangle moneten magier


Der Strangle ist eine Strategie, welche Du einsetzt, wenn Du mit starken Kursausschlägen beim Basiswert rechnest. Dann kaufst Du am besten gleichzeitig einen long call und einen long put.

Beispiel: Angenommen, der Kurs einer Aktie steht bei 100 €. Es steht die Veröffentlichung von Unternehmenszahlen an und Du rechnest mit starken Kursausschlägen. Du bist Dir aber nicht sicher, ob der Kurs nun stark steigen oder fallen wird.

Also kaufst Du einen 105er long call und einen 95er long put.

Du erzielst nun einen Gewinn, wenn der Kurs außerhalb der beiden Gewinnschwellen (siehe Grafik) notiert.

Marktbedingungen für den Strangle

  • Kurs: Du rechnest mit starken Kursschwankungen (nach oben oder unten)
  • IV: beim Kauf niedrig, danach hoch
  • Max. Verlust: Die Höhe der gezahlten Optionsprämien
  • Max. Gewinn: unbegrenzt

Die Gewinnschwelle berechnet sich auf der

  • Oberseite: Strike des long calls + bezahlte Prämie
  • Unterseite: Strike des long put - bezahlte Prämie

Die Voraussetzung für die Erzielung eines Gewinns besteht auch hier in einer heftigen Kursbewegung des Basiswertes. Diese bleibt jedoch relativ häufig aus oder kommt nicht so stark zum tragen wie angenommen.

Daher ist der Strangle meiner Meinung nach eine Strategie für Fortgeschrittene Trader.



Straddle

Der "kleine Bruder" vom Strangle ist der sogenannte Straddle. Auch beim Straddle werden verschiedene basic Optionsstrategien miteinander kombiniert.

Beim Straddle werden die gleiche Anzahl calls und puts auf den gleichen Basiswert mit gleichem Strike und gleicher Fälligkeit gekauft

Der Unterschied zum Strangle besteht darin, dass der Strike von call und put identisch ist (Straddle) und nicht Optionen mit unterschiedlichen Strikes kombiniert werden (Strangle).

Das Gewinn-Verlust-Profil des Straddle sieht wie folgt aus:

straddle optionen strategie moneten magier


Angewandt auf unser obiges Beispiel (Kurs der Aktie steht bei 100 €), kaufst Du nun einen call und einen put zum Strikepreis von 100 €. Also zwei "at the money" Optionen.

Der Straddle ist demnach eine Optionsstrategie mit unbegrenzten Gewinn- und begrenzten Verlustmöglichkeiten.

Marktbedingungen für den Straddle

  • Kurs: Du rechnest mit starken Kursschwankungen (nach oben oder unten)
  • IV: steigend
  • Max. Verlust: Die Höhe der gezahlten Optionsprämien
  • Max. Gewinn: unbegrenzt

Die Gewinnschwelle berechnet sich auf der

  • Oberseite: Strikepreis + Summe bezahlte Prämien
  • Unterseite: Strikepreis - Summe bezahlte Prämien

Im Vergleich zum Strangle hat der Straddle den Vorteil, schneller "ins Geld" (in the money) zu laufen. Die Gewinnschwelle liegt also enger am Strike.

Dieser Vorteil wird allerdings durch höhere Prämien erkauft: Optionen "am Geld" (at the money) sind immer teurer als Optionen "aus dem Geld" (out of the money).



Iron Condor

In der Liste der "besten" Optionsstrategien darf der iron condor nicht fehlen. Hier werden verschiedene Optionen gleichzeitig ge- bzw. verkauft.

Ein Iron Condor ist eine Optionsstrategie, die aus zwei puts (1 x long und 1 x short) und zwei calls (1 x long und 1 x short) mit vier Ausübungspreisen besteht. Alle Optionen haben dieselbe Fälligkeit

Das Gewinn-Verlust-Profil des iron condor sieht wie folgt aus:


iron condor optionen strategie moneten magier


Bei einem iron condor werden 2 Optionen verkauft und 2 Optionen gekauft. Die beiden gekauften long Optionen dienen zur Absicherung (Minimierung des Verlustrisikos) und die beiden verkauften short Optionen zur Einnahme von Prämien.

Durch den Zeitwertverfall der short Positionen gelangt diese Konstruktion im Laufe der Zeit in die Gewinnphase, solange der Kurs des Basiswertes innerhalb des Korridors zwischen den beiden Strikes der short Positionen bleibt.

Auch hierzu ein Beispiel:

Der Kurs des Basiswertes steht bei 100 € und Du erwartest eine Seitwärtsbewegung. Also verkaufst Du einen put mit Strike 95 und einen call mit Strike 105. Hierfür erhältst Du eine Prämie von beispielsweise 10 € je Option, also insgesamt 20 €.

Sollte der Kurs der Aktie bis zur Fälligkeit der Optionen innerhalb des Korridors 95 € - 105 € bleiben, könntest Du die kompletten 20 € als Gewinn vereinnahmen.

Bei den short Positionen ist das Verlustrisiko jedoch unbegrenzt, wohingegen der Gewinn auf 20 € max. begrenzt ist. Sollte der Kurs nach oben/unten ausrauschen, würdest Du hier große Verluste realisieren, die in keinem Verhältnis zum Gewinn stehen.

Aus diesem Grund kaufst Du noch einen put und eine call Option (beide weiter aus dem Geld). Also beispielsweise einen put mit Strike 90 und einen call mit Strike 110. Für diese beiden Optionen bezahlst Du eine Prämie von z.B. 12 €.

Dein maximaler Gewinn beträgt jetzt 8 € (20 € - 12 €), dafür ist Dein Verlust nun ebenfalls begrenzt.

Sollte der Kurs beispielsweise nach oben auf 200 € ausrauschen, so müsstest Du auf Grund der short Position die Aktien teuer an der Börse kaufen und anschließend Deinem Vertragspartner aus dem short call für 105 € liefern. Damit würdest Du 95 € Verlust realisieren.

Durch den Kauf des 110er calls hast Du dieses Risiko jedoch begrenzt: Du nutzt diese Option, um die Aktien für 110 € zu kaufen und lieferst sie dann an Deinen Vertragspartner aus dem short call für 105 €. Dein maximaler Verlust besteht dann nicht mehr aus 95 €, sondern aus der Differenz zwischen der short und long Position, in diesem Beispiel lediglich 5 €.

Marktbedingungen für den Iron Condor

  • Kurs: Du rechnest mit einer Seitwärtsbewegung (Kurse bleiben "unverändert")
  • IV: zu Beginn hoch, dann fallend
  • Max. Verlust:
    • Auf der Oberseite: (Strike des long calls - Strike des short calls) - eingenommene Prämie
    • Auf der Unterseite: (Strike des short puts - Strike des long puts) - eingenommene Prämie
  • Max. Gewinn: eingenommene Prämie

Die Gewinnschwelle berechnet sich auf der

  • Oberseite: Strikepreis short call + eingenommene Prämien
  • Unterseite: Strikepreis short put - eingenommene Prämien



Mehr zum Thema Optionen und Optionshandel findest Du hier:

Optionen - Grundlagen zum Verständnis

Rendite - Die Performance meines Options-Depots


Dir wünsche ich viel Spaß beim Optionstrading und hohe Volatilitäten

Dein Moneten-Magier

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