10 Fakten, die Du über Optionen wissen solltest

von Dean Gröning

Optionen gehören zu den Derivaten (Termingeschäften) und bieten nahezu unendliche Einsatzmöglichkeiten, auch für Dich als privaten Anleger. Damit Du mit dem Optionshandel aber auch den gewünschten Erfolg erzielst, bedarf es einiger Grundlagenkenntnisse und einer Handelsstrategie.


Das Wichtigste in der Zusammenfassung

  • Optionen sind Termingeschäfte, bei denen der Käufer das Recht erwirbt, einen Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt und einem vorher festgelegten Preis kaufen oder verkaufen zu dürfen
  • Richtig eingesetzt, gerade in Verbindung mit Aktien, bieten Optionen dem Privatanleger sowohl Möglichkeiten zur Absicherung seines Vermögens als auch zur Verbesserung der Rendite
  • Optionen bieten die Möglichkeit, sowohl von fallenden als auch steigenden Kursbewegungen zu partizipieren
  • Mit Optionen ist es möglich, ein passives Einkommen an der Börse zu generieren
  • Binäre Optionen oder Optionsscheine unterscheiden sich deutlich von Optionen und werden hier nicht behandelt


Inhaltsverzeichnis

  1. Definition Optionen
  2. Worauf Optionen gehandelt werden können
  3. Wichtige Begrifflichkeiten im Optionshandel
  4. Optionshandel lernen
  5. Wie mit Optionen handeln
  6. Warum Optionen handeln?
  7. Verschiedene Arten von Optionen
  8. Vor- und Nachteile von Optionen
  9. Optionen handeln Broker
  10. Wo können Optionen gehandelt werden?


1: Definition Optionen

Eine Option gehört zur Gruppe der Finanzderivate: Hierbei handelt es sich um Finanzinstrumente, deren Preis bzw. Kurs sich von dem zugrunde liegenden Basiswert ableitet.

Eine Option verbrieft das Recht, jedoch nicht die Pflicht, eine bestimmte Menge eines Basiswert zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt kaufen oder verkaufen zu können

Da der Ausübungszeitpunkt der Option in der Zukunft liegt und die Entscheidung über die Ausübung ausschließlich beim Käufer des Optionsrechts liegt, spricht man hier von einem bedingten Termingeschäft.



2: Worauf Optionen gehandelt werden können

Optionen können für nahezu jeden Markt gehandelt werden. Du kannst Optionen u.a. handeln auf:

  • Währungen - auf Währungspaare wie z.B. Euro/USD, GBP/USD, USD/CHF oder Euro/GBP
  • Aktien - führende US-amerikanische oder europäische Unternehmen
  • Aktienindizes - beispielsweise Deutschland 40, CAC 40, Italien 40, Spanien 35, FTSE 100, Wall Street
  • Rohstoffe - verschiedenste einschließlich Gold, Silber und Öl

Ich beziehe mich bei allen Ausführungen, wenn nicht explizit anders angegeben, auf US-amerikanische Aktienoptionen. Das ist der Markt, den ich aus verschiedensten Gründen, die Du noch kennen lernen wirst, persönlich favorisiere.



3: Wichtige Begrifflichkeiten im Optionshandel

Im Optionshandel hat sich eine eigene Fachsprache ausgebildet, daher ist es zu Beginn notwendig, dass Du ein paar "Vokabeln" lernst.

Basispreis / Ausübungspreis / Strikepreis

Der Basispreis ist der Preis, zu dem der Käufer der Option das Kauf- oder Verkaufsrecht ausüben kann. Daher wird er oft auch synonym als Ausübungspreis oder Strikepreis bezeichnet. Zu diesem Preis kann also am Ende der Laufzeit (europäische Optionen) oder während der gesamten Laufzeit (amerikanische Optionen) der Basiswert bezogen oder abgegeben werden.

Basiswert / Underlying

Der Basiswert ist das Handelsobjekt, auf dass sich die Option bezieht. Als Basiswerte dienen Waren oder Finanzinstrumente wie Aktien, Rohstoffe oder Indizes (siehe vorheriger Absatz). Synonym wird der Basiswert auch als Underlying bezeichnet.

Optionspreis / Prämie

Der Optionspreis, auch als Optionsprämie oder einfach nur Prämie betitelt, stellt den Preis dar, zu dem die Option gehandelt (ge- und verkauft) wird. Der Wert des Optionspreises ergibt sich aus dem sogenannten inneren Wert der Option zu dem der Zeitwert hinzugerechnet wird. Der Optionspreis wird immer vom Käufer der Option an den Verkäufer bezahlt. Der Käufer erhält dafür das Recht der Ausübung, der Verkäufer geht die Verpflichtung der Lieferung/Abnahme ein.

Inhaber & Schreiber / Stillhalter

Bei einem Optionsgeschäft schließen zwei Parteien einen Kontrakt, den Optionskontrakt. Hierbei nimmt die eine Partei die Position des Käufers ein und die andere Partei die Position des Verkäufers. Der Käufer einer Option wird auch als Inhaber (der Option) bezeichnet, wohingegen der Verkäufer der Option als Schreiber benannt wird. Da der Verkäufer der Option davon abhängig ist, ob der Käufer die Option ausübt oder nicht, wird er auch als Stillhalter benannt, da er "die Füße still halten muss" und einfach nur abwarten kann.

Verfallsdatum / Laufzeit (Restlaufzeit)

Optionen haben eine begrenzte Laufzeit (Restlaufzeit) und verfallen zum Ende dieser Laufzeit, dem sogenannten Verfallsdatum. Dies ist in der Regel ein Freitag, außer bei Feiertagen (Karfreitag zum Beispiel), dann ist es der Donnerstag davor. Viele Optionen enden immer am dritten Freitag des Monats; je nach Größe und Handelsvolumen des Basiswertes (Unternehmen) gibt es jedoch auch oft Optionen mit einem Verfallsdatum für jeden Freitag im Monat.

Notierung einer Option

All diese Informationen werden ausgedrückt in einer besonderen Schreibweise, der Notierung einer Option. Du findest beispielsweise die folgende Notierung:

ABC Call 20 Mai 2022 100 USD

In diesem Fall ist der 20. Mai 2022 das Verfallsdatum. Die Laufzeit errechnet sich automatisch aus der Differenz der Tage von heute bis zum Verfallsdatum. ABC ist der zugrundeliegende Basiswert, das Underlying, also beispielsweise eine Aktie wie Nike oder Amazon. Und der Ausübungs- oder Basispreis beträgt hier 100 USD. Der Basispreis ändert sich während der gesamten Laufzeit nicht, der Optionspreis bzw. die Prämie jedoch sind variabel und hängen von verschiedenen Faktoren ab.



4: Optionshandel lernen

Machen wir uns nun die Funktionsweise von Optionen mit ein paar einfachen Beispielen klar.

Wie funktionieren Optionen?

Wie Du bereits weißt, gibt es bei einer Option zwei Beteiligte: Den Käufer und den Verkäufer. Der Käufer der Option zahlt dem Verkäufer für das Ausübungsrecht eine Gebühr, die sogenannte Optionsprämie.

Hierfür übernimmt der Verkäufer die Verpflichtung, den Basiswert gegen Zahlung des Basispreises abzunehmen oder bereitzustellen.

Verdeutlichen wir uns die Funktionweise einer Option am folgenden Beispiel:


wie funktionieren optionen moneten magier beispiel coca cola


Du möchtest Coca-Cola Aktien kaufen, bist Dir aktuell aber nicht sicher, ob der Kurs wirklich steigen wird.

Um nicht Dein ganzes Geld in Aktien zu investieren, bei denen Du die Befürchtung hast, dass deren Kurs ggf. fallen könnte, kaufst Du stattdessen eine Option auf Coca-Cola Aktien.

Als Käufer dieser Option erhältst Du nun das Recht, aber nicht die Pflicht, eine gewisse Menge des Basiswertes oder Underlyings (Coca-Cola Aktien) zu einem vorher festgelegten Kurs (Basis- oder Ausführungspreis) zu kaufen. Hierfür zahlst Du an den Verkäufer den Preis für die Option (Optionsprämie).

Long und Short Position

Die Position des Käufers bzw. Verkäufers einer Option wird in der Praxis mit den Begriffen long und short beschrieben:

  • Long: Käufer einer Option
  • Short: Verkäufer einer Option

Der Käufer erwirbt immer das Recht aus der Option und bezahlt dafür den Optionspreis; der Verkäufer geht immer die Verpflichtung aus der Option ein und erhält dafür die Optionsprämie.

Call und Put Optionen

Bei Optionen gibt es verschiedene Arten von Rechten, die verbrieft werden: Du kannst das Recht erwerben, den Basiswert zu kaufen oder aber auch zu verkaufen.

  • Call: Recht, Basiswert zu kaufen
  • Put: Recht, Basiswert zu verkaufen

Mit dem Kauf einer Call Option erhältst Du also das Recht, den Basiswert (Underlying) zum vorher definierten Kurs (Basis- oder Ausübungspreis) kaufen zu können.

Mit dem Kauf einer Put Option hingegen erhältst Du das Recht, den Basiswert zum vorher definierten Kurs (Basis- oder Ausübungspreis) verkaufen zu können.

Die Kombination aus Long & Short sowie Call & Put ergibt nun vielfältige Einsatzmöglichkeiten für den Anleger.

Die folgende Grafik zeigt eine Übersicht:


optionen long short call put uebersicht moneten magier



5: Wie mit Optionen handeln?

Um erfolgreich mit Optionen Geld zu verdienen, bedarf es zunächst einer Handelsstrategie, die zur Marktsituation passt. Dazu jedoch an anderer Stelle mehr. Weiterhin bedarf es einiger notwendiger Entscheidungen, die wir uns nun zusammen anschauen wollen.

Basiswert / Underlying

Die Entwicklung Deiner Option hängt in weiten Teilen von der Entwicklung des zugrundeliegenden Basiswertes ab. Du solltest also das Underlying gut kennen und eine klare Vorstellung davon haben, wie sich der Kurs entwickeln wird.

Außerdem gibt es noch ein paar weitere Aspekte, die ebenfalls mit dem Basiswert zusammenhängen und Dir als Optionshändler bekannt sein sollten: Beispielsweise die Volatilität oder Daten von der Veröffentlichung bestimmter Unternehmenszahlen (Earnings).

Du solltest also nicht einfach Optionen handeln, sondern es kommt darauf an, die richtige Option auf den passenden Basiswert zu traden

Positionierung & Optionsart

Im Rahmen Deiner Handelsstrategie ist ebenfalls zu entscheiden, welche Positionierung Du am Markt einnehmen möchtest: Long oder short? Anders ausgedrückt: Du musst also entscheiden, ob Du Optionen kaufen (long) oder verkaufen (short) möchtest.

Neben der Positionierung ist auch noch die Optionsart zu wählen: Möchtest Du Call- oder Put-Optionen handeln. Dies hängt maßgeblich mit Deiner Vorstellung von der Kursentwicklung zusammen, ob Du nun mit

  • steigenden
  • fallenden oder
  • seitwärts laufenden

Kursen rechnest.

Im Grundmodell könntest Du beispielsweise bei der Erwartung steigender Kurse eine Call-Option kaufen und bei der Erwartung fallender Kurse eine Put-Option

Die vielfältige Kombinationsmöglichkeit aus der Positionierung (long/short) mit verschiedenen Optionsarten (Call/Put) lässt schon erahnen, welch große Anzahl an Möglichkeiten sich Dir eröffnet, um am Markt Geld zu verdienen.

Und das in jeder Marktlage.


wie mit optionen handeln moneten magier


Anzahl an Kontrakten

Mit Optionen kannst Du Dein Kapital "hebeln", was bedeutet, dass Du (höheren) Gewinn bei geringerem Kapitaleinsatz machst.

Ein entscheidendes Kriterium für den Hebel ist die Anzahl der gehandelten Options-Kontrakte im Verhältnis zur Kontogröße.

In diesem Zusammenhang ist auch die sogenannte Margin, die Sicherheitsleistung, die der Broker von Dir fordert, zu berücksichtigen.

Angenommen, Du hast ein Depot im Wert von 10.000 Euro und kannst eine Option auf Aktie A oder Aktie B handeln, wobei Aktie A bei 10 Euro notiert und Aktie bei 100 Euro. Wichtig in diesem Kontext zu wissen: Eine Option bezieht sich auf 100 Aktien!

Du könntest also in diesem Beispiel 10 Optionen auf Aktie A handeln (10 Optionskontrakte x 10 Euro x 100 Aktien = 10.000 Euro), jedoch nur 1 Option auf Aktie B (1 Optionskontrakt x 100 Euro x 100 Aktien = 10.000 Euro).

Um einen sogenannten Margin-Call (Nachschusspflicht) von Deinem Broker zu vermeiden, empfiehlt es sich, lediglich einen bestimmten Prozentsatz Deines Depotsbestandes zu traden.

Die Anzahl der gehandelten Kontrakte und der Prozentsatz an Margin sind also ebenfalls von Dir im Rahmen Deines Optionshandels zu bedenken

Laufzeit

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Überlegung, welche Laufzeit (Restlaufzeit bis zum Verfallsdatum) die Option haben sollte, die Du handeln möchtest.

Die Bandbreite der Restlaufzeiten erstreckt sich von wenigen Tagen (Weeklies) bis hin zu vielen Monaten (Laufzeit über 20 Monate).

Die gewählte Laufzeit hat Auswirkung auf die Prämie und hängt massgeblich von Deiner Handelsstrategie ab

Auch hier darfst Du also eine wohlüberlegte Entscheidung treffen.

Auslieferung

Die letzte zu treffende Entscheidung hängt auch wieder von Deiner Handelsstrategie ab und betrifft die Auslieferung, englisch als Settlement bezeichnet. Hier gibt es erneut zwei Möglichkeiten:

  • physische Lieferung
  • Barausgleich

Im Rahmen der physischen Lieferung wechselt tatsächlich das Underlying (Basiswert) den Besitzer.

Als Beispiel die folgende Situation: Der Käufer einer Call-Option übt die Option aus, um die Aktien des dazugehörigen Basiswerts wirklich zu erwerben.

Eine andere Möglichkeit besteht im Barausgleich, wenn die Optionsposition vor Ablauf geschlossen wird und lediglich Geld den Besitzer wechselt.

Als Beispiel hierfür die folgende Situation: Der Käufer einer Call-Option hat richtig gelegen und der Kurs des Basiswerts ist stark gestiegen. Jetzt möchte der Inhaber der Option lediglich den Gewinn realisieren, ohne die Aktien zu kaufen. In diesem Fall kann er einfach die Option zu dem gestiegenen Optionspreis verkaufen.



6: Warum mit Optionen handeln?

Die Kombinationsmöglichkeiten von Optionen sind vielfältig, wie Du bereits weiter oben gesehen hast. Und genau diese Flexibilität bietet Dir im Ergebnis eine Fülle an Einsatzmöglichkeiten, also Gründe, warum für Dich als Privatanleger der Optionshandel interessant ist.

Die in meinen Augen wichtigsten sind hierbei:

  1. Optionen als Absicherung
  2. Optionen als Anlageinstrument
  3. Optionen als Grundlage eines passiven Einkommens

Schauen wir uns zunächst die erste Variante an.

1. Optionen als Absicherung für das eigene Depot (Hedging)

Eine der wirkungsvollsten Einsatzgebiete von Optionen ist die Absicherung des eigenen Depots gegen Verluste. Optionen dienen in diesem Fall als eine Art Versicherung.

Machen wir uns diese Funktion erneut an einem Beispiel klar:

Du hast in den letzten 20 Jahren einen Sparplan verfolgt und ein Depot im Wert von 1 Million Euro in Aktien aufgebaut. In dieser Million sind nicht realisierte Kursgewinne beinhaltet (Du hast Aktien für vielleicht 100 Euro gekauft, die jetzt bei 170 Euro stehen).

Aufgrund der allgemeinen politischen Welt- und Wirtschaftslage fürchtest Du massive Kursverluste, Du rechnest mit einem Bärenmarkt. Nun möchtest Du Dein Depot gegen diese drohenden Verluste absichern.

  • Möglichkeit 1: Du verkaufst Deine Aktien sofort und versteuerst in diesem Moment die Kursgewinne
  • Möglichkeit 2: Du möchtest Deine Aktien gar nicht verkaufen und dadurch Spekulationsgewinne realisieren und versteuern, sondern Du möchtest Dich nur gegen Kursverluste absichern

In diesem Fall reicht es, Put Optionen in ausreichender Anzahl zu kaufen. Sollte der Kurs der Aktie nicht einbrechen, lässt Du die Optionen einfach verfallen und behältst Deine Aktien.

Sollte der Kurs der Aktien tatsächlich einbrechen, nutzt Du die Optionen und verkaufst Deine Aktien zum garantierten höheren Basispreis (Ausübungspreis).

Optionen haben also grundsätzlich die Funktion einer Versicherung. Du sicherst also den Verlust aus einem Geschäft durch ein anderes ab. Man nennt dies Hedging.

2. Optionen als Anlageinstrument (Rendite)

Grundsätzlich können Optionen natürlich auch genutzt werden, um Geld in Form von Gewinnen aus dem Optionshandel zu verdienen.

In diesem Zusammenhang möchte ich zunächst kurz auf den oftmals zitierten Hebeleffekt bei Optionen eingehen.


Hebel im Optionshandel / Kostengünstige Strategie

Stell Dir vor, Du glaubst, eine Aktie, die bei 100 Euro steht, wird steigen. Du spekulierst auf Kursgewinne und kaufst daher 100 Aktien.

Der Kurs steigt jetzt auf 120 Euro und Du verkaufst mit Gewinn. Als kurze Rechnung:

Eingesetztes Kapital: 100 Euro x 100 Aktien = 10.000 Euro

Gewinn: 20 Euro je Aktie x 100 Aktien = 2.000 Euro

Rendite in Prozent: 2.000 / 10.000 = 20 %

Nehmen wir an, Du hättest statt der Aktien nun einen Call zum Preis von 100 Euro gekauft und dieser hat einen Hebel von beispielsweise 4. Dann würde der Kursanstieg des Basiswerts von 20 % (von 100 Euro auf 120 Euro) den Wert Deiner Option um das vierfache auf 80 % steigen lassen (20 % x Hebel von 4 = 80 %).

Im Ergebnis könntest Du die Option dann also mit 80 % Gewinn verkaufen, statt "nur" 20 % aus den Kursgewinnen.

Hebel einer Option = Kurs des Basiswerts / aktuellen Kurs der Option

 Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Der Hebel wirkt in beide Richtungen! Also im Fall von Verlusten genauso wie bei Gewinnen.


Geld verdienen mit Optionen

Unabhängig von der Hebelwirkung kannst Du mit Optionen auch Geld verdienen. Die Besonderheit: Bei jedem Markt bzw. in jeder Marktlage.

Grundsätzlich können die Kurse

  • steigen
  • fallen
  • seitwärts tendieren

Wenn Du von steigenden Kursen ausgehst, kannst Du einfach die Aktien kaufen. Du kannst jedoch auch im Rahmen Deiner Handelsstrategie Call-Optionen kaufen und somit Dein Kapital hebeln, siehe oben.


optionen long call beispiel moneten magier


Das obige Payoff-Diagramm verdeutlicht den Sachverhalt: Angenommen, Du hast eine Call-Option für 10 USD gekauft, dann liegt Dein maximaler Verlust bei 10 USD.

Sollte der Kurs des Basiswertes auf 110 USD steigen, wärst Du bei +/- Null Euro Gewinn/Verlust (Die Hebelwirkung mal vernachlässigt).

Sollte der Kurs über 110 USD steigen, machst Du entsprechenden Gewinn.

Dein Verlust ist also komplett beschränkt, Deine Gewinnchancen sind (theoretisch) unendlich!

Bei fallenden Kursen hast Du, je nach Broker und Trading-Konto, die Möglichkeit, Leerverkäufe durchzuführen, um auch bei fallenden Kursen Gewinne zu erzielen. Dies ist jedoch sehr kapitalaufwendig und auch risikoreich. Und daher aus meiner Sicht für uns Privatanleger ungeeignet.

Du kannst jedoch auch einfach eine Put-Option auf den jeweiligen Basiswert kaufen und somit bei fallenden Kursen genauso am Kursverlauf partizipieren wie bei steigenden Kursen.


optionen long put beispiel moneten magier


Sehen wir uns auch hier das Payoff-Diagramm an: Du hast eine Put-Option für 10 USD gekauft. Somit liegt Dein maximaler Verlust bei 10 USD.

Sollte der Kurs des Basiswertes auf 90 USD fallen, bist Du bei +/- Null Euro Gewinn/Verlust.

Fällt der Kurs unter 90 USD, machst Du Gewinn.

Auch hier gilt, dass durch die Hebelfunktion die Ergebnisse deutlich extremer ausfallen würden. Dein Verlust ist erneut begrenzt und Deine Gewinnchancen sind wiederum unendlich!

Was jedoch tun, wenn die Kurse seitwärts laufen? Bei seitwärts laufenden Kursen kannst Du weder durch direkte Aktienkäufe noch durch Leerverkäufe Gewinne erzielen. Der Wert Deines Depots bleibt unverändert.

Doch auch in dieser Marktsituation kannst Du mit Optionen Gewinne erwirtschaften, indem Du verschiedene Optionen miteinander kombinierst.

Hierzu das Beispiel eines sogenannten Iron Condor.


optionen iron condor beispiel moneten magier


Betrachten wir auch dieses Payoff-Diagramm: Hier sind verschiedene Optionen miteinander kombiniert worden (1 x Long Put + 1 x Short Put + 1 x Short Call + 1 x Long Call). Das Ergebnis liefert den gewünschten Effekt: Sollte sich der Kurs des Underlyings bis zum Verfallstag innerhalb der Range 90 USD bis 110 USD bewegen, machst Du Gewinn.

Ich verzichte an dieser Stelle auf weitere Erklärungen, da die Strategie etwas komplexer ist. Mehr dazu findest Du in dem Beitrag Optionen Strategie.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass Optionen extrem viele Möglichkeiten bieten, um in jeder Marktlage Geld zu verdienen.

3. Passives Einkommen mit Optionen

Die dritte Einsatzmöglichkeit ist mein persönlicher Favorit und Liebling: Die Erzielung passiven Einkommens.

Passives Einkommen bedeutet in diesem Kontext, Einkommen zu erzielen, ohne dafür eine (große) Arbeitsleistung abliefern zu müssen. Natürlich ist das Einkommen nicht vollkommen passiv, jedoch ist der Aufwand im Verhältnis zum Ertrag deutlich lukrativer als beispielsweise in einem normalen Arbeitsverhältnis, wo Du Deine Zeit verkaufst.

Um passives Einkommen mit Optionen generieren zu können, nehme ich die Position des Stillhalters ein: Ich verkaufe (schreibe) also Optionen und bekomme dafür die jeweilige Prämie vom Käufer ausbezahlt. Anschließend verhalte ich mich still, quasi passiv. Ich mache nämlich nichts weiter.

Um in dem obigen Beispiel zu bleiben: Ich übernehme die Position der Versicherungsgesellschaft.

Bei dieser Handelsstrategie schreibe ich Out-of-the-money Optionen. Mit jedem Tag der Restlaufzeit fällt nämlich der Optionspreis durch den Zeitwertverfall, bis die Option am Ende der Laufzeit wertlos verfällt.


optionen passives einkommen


Was ich lediglich tun muss, ist, eine Option auszuwählen, von der ich glaube, dass der Kurs bis zum Verfallstag den Basispreis nicht unterschreiten wird.

Mehr dazu findest Du in dem Beitrag Optionen verkaufen - Der Turbo für Deine Rendite.



7: Verschiedene Arten von Optionen

Optionen sind nicht gleich Optionen. Damit wir beide immer über das gleiche sprechen, betrachten wir mal ein paar Arten von Optionen.

Amerikanische Optionen vs Europäische Optionen

Bei Optionen gibt es prinzipiell drei verschiedene Arten, wenn Du eine Unterscheidung nach der Ausübungsmöglichkeit vornehmen möchtest:

  • Amerikanische Optionen: Ausübung während der gesamten Laufzeit
  • Europäische Optionen: Ausübung ausschließlich am Verfallstag
  • Bermuda Optionen: Ausübung zu bestimmten Zeitpunkten während der Restlaufzeit

Bei den amerikanischen Optionen kann zwar während der gesamten Laufzeit das Recht ausgeübt werden, dies kommt jedoch eher selten vor. Die bessere Alternative in diesem Fall ist der Verkauf der Option anstatt das Recht während der Restlaufzeit auszuüben.

Die Begründung liegt in dem Verlust des Zeitwertes bei vorzeitiger Ausübung.


optionen amerikanische vs europaeische moneten magier


Die Bermuda Option (auch Atlantic Option) ist eine Mischung aus den beiden anderen Varianten (Die Inselgruppe Bermuda liegt ja auch zwischen Amerika und Europa) und kommt in der Praxis beispielsweise bei Wandelpapieren vor (z.B. bei einer Anleihe mit Zinswahlrecht).

Der Art des Optionshandels, welchen ich betreibe und hier beschreibe, liegen nahezu ausschließlich amerikanische Optionen zu Grunde.

Was sind Aktienoptionen?

Alle Ausführungen und Strategien in diesem und allen weiteren Beiträgen von mir beziehen sich auf Aktienoptionen.

Aktienoptionen sind Optionen, denen Aktien als Basiswert zugrunde liegen

Bei den Aktienoptionen unterscheidet man dann grundsätzlich nach Möglichkeit der Ausübung in amerikanische und europäische Optionen, wie zuvor beschrieben.

Was sind binäre Optionen?

Binäre Optionen sind von Optionen abgeleitet und zählen zu ebenfalls zu den Finanzderivaten.

Bei binären Optionen wettet der Anleger auf ein bestimmtes Szenario: Beispielsweise fallende oder steigende Kurse

Tritt die prognostizierte Kurserwartung ein, erhält der Anleger eine zuvor fest vereinbarte Prämie. Andernfalls verfällt die Option wertlos und das eingesetzte Kaptial ist verloren.

Vom Handel mit binären Optionen rate ich zwingend ab!

Auch, wenn mit Gewinnen im Bereich von 60% bis 95% Rendite geworben wird, ist der Handel mit binären Optionen langfristig zum Scheitern verurteilt, da im Fall einer falschen Erwartung 100% des Kapitals verloren sind.

Das Risiko ist viel zu hoch!

Wenn es Dich interessiert, schau Dir mal meinen Beitrag über den Unterschied zwischen Trading und Glücksspiel an.

Optionen vs Optionsscheine

Oftmals werden Optionen und Optionsscheine als identische Produkte verstanden.

Tatsächlich gehören Optionsscheine genau wie Optionen auch zu den Finanzderivaten; beide unterscheiden sich jedoch gravierend in vielen wichtigen Bereichen.


optionen vs optionsscheine moneten magier


Transparenz

Optionsscheine können von Banken und Wertpapierhäusern nach Belieben zusammengesetzt werden, wohingegen bei Optionen Kontraktgröße, Basiswert, Strikepreis und Fälligkeit klar definiert sind.

Besonders bei der Preisgestaltung von Optiosscheinen liegt hier ein Nachteil, da er vom Emittenten festgesetzt werden kann, wohingegen bei Optionen Angebot und Nachfrage den Preis definieren.

Strategie

Sowohl Optionen als auch Optiosscheine bieten die Möglichkeit, Call und Put Optionen zu erwerben.

Die Möglichkeit für Stillhaltergeschäfte wird bei Optionsscheinen jedoch nicht geboten: Der Emittent ist immer der Stillhalter.

Emittentenrisiko

Bei Optionen gibt es ein Risiko hinsichtlich der Kursschwankunen, jedoch kein Emittentenrisiko.

Sollte die von Dir prognostizierte Kursentwicklung eintreten, bekommst Du bei Optionen garantiert Dein Geld. Die Börse und Dein Broker achten darauf, dass der Gegenpart aus Deinem Optionsgeschäft seinen Verpflichtungen nachkommen kann (Stichwort Margin).

Anders sieht es bei Optionsscheinen aus: Hättest Du beispielsweise die Finanzkrise 2008/2009 vorhergesehen und Optionsscheine von Lehman Brothers gekauft, wärest Du am Ende trotzdem leer ausgegangen, obwohl Deine Prognose richtig war, da die Bank (Emittent) pleite gegangen ist.

Vom Handel mit Optionsscheinen rate ich zwingend ab!

Optionsscheine haben meiner Meinung nach gegenüber Optionen nur Nachteile, so daß ein langfristig erfolgreicher Handel mit ihnen extrem schwer und statistisch unwahrscheinlich ist; und somit für private Anleger ungeeignet.



8: Vor- und Nachteile von Optionen

Optionen als Finanzinstrument haben viele Vor- und Nachteile. Die folgende Übersicht soll Dir dabei helfen, eine eigene Meinung zu bilden, ob der Optionshandel für Dich zu kompliziert und risikoreich erscheint oder ob Du von den Vorteile profitieren möchtest.

Vergleichen wir hierzu Optionen mit einer Direktanlage in Aktien.

Vorteile von Optionen

Nachteile von Optionen

  • Geringer Kapitalbedarf: Optionen sind günstig und ermöglichen es Dir dadurch, mit weit weniger Kapitaleinsatz über eine größere Zahl an Aktien zu verfügen und somit an den Kursentwicklungen zu partizipieren
  
  • Globaler Handel: Du kannst auf der ganzen Welt Optionen handeln. Alles, was Du benötigst, ist ein Internetzugang
  
  • Hebeleffekt: Optionen besitzen einen Hebel, welcher Deine Ergebnisse gegenüber einer Direktinvestition vervielfacht
 
  • Stillhaltergeschäfte: Mit Optionen hast Du die Möglichkeit, auch Kontrakte zu verkaufen und Prämien zu kassieren. Du nimmst also die short-Position ein
 
  • Kein Emittentenrisiko: Im Gegensatz zu Optionsscheinen hast Du bei Optionen kein Risiko, dass Dein Vertragspartner insolvent wird. Dies sichert die Börse durch die Margin
 
  • Flexibilität: Optionen stellen Rechte dar. Wenn Du eine Option kaufst, erwirbst Du das Recht, den Basiswert zu kaufen oder zu verkaufen. Musst Du aber nicht.
  • Hohes Risiko: Durch die Möglichkeit, mit wenig Kapital große Aktienmengen zu kontrollieren, besteht bei fehlerhafter Handhabung und negativer Kursentwicklung die Möglichkeit von hohen Verlusten, bis hin zum Totalverlust
 
  • Hebeleffekt: Der Hebel gilt nicht nur für Deine Gewinne, sondern auch für Deine Verluste
 
  • Komplexes Finanzinstrument: Der erfolgreiche Optionshandel bedarf eines gewissen Fachwissens und etwas Erfahrung
 
  • Statistischer Nachteil: Falsch eingesetzt, haben Optionen zwar hohe Gewinnchancen, jedoch ziemlich schlechte Wahrscheinlichkeiten, dass dieser Gewinn auch eintritt. Bei der Auswahl der Handelsstrategie ist dies zu berücksichtigen
 
  • Kein Anlageinstrument: Optionen sind kein klassisches Anlageinstrument, wo ich Verlustphasen mit Geduld aussitzen und mit Buy-and-hold langfristig fast immer Gewinne einfahre. Optionen sind Trading im eigentlichen Sinne und dienen primär der Renditeerzielung



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9: Optionen handeln Broker

Um nun erfolgreich mit Optionen handeln zu können, benötigst Du noch den passenden Broker.

Ein Broker ist eine unabhängige Firma, die auf fremde Rechnung Finanztransaktionen durchführt

Wenn Du also - egal welche Wertpapiere - an der Börse handeln möchtest, kannst Du nicht einfach als Privatperson nach Frankfurt zur Börse fahren und dort 100 Apple-Aktien kaufen. Für solch ein Geschäft bedarf es eines Brokers, der an der Börse gelistet ist und die Berechtigung zum Handel hat.

Diesem Broker erteilst Du - ín der heutigen Zeit per Order über das Internet - den Auftrag, welchen er für Dich gegen eine Gebühr abwickelt.

Was bei der Wahl des Brokers zu beachten ist

Wenn Du Optionen handeln möchtest, solltest Du bei der Auswahl Deines Brokers die folgenden Aspekte beachten:

  • Gebühren: Die Höhe der Gebühren, welche für die Abwicklung der Orders vom Broker an Dich abgerechnet werden, sind nicht reguliert und variieren stark. Daher solltest Du darauf achten, einen Broker zu wählen, bei dem die Kosten nicht Deine Gewinne auffressen. Je weniger Kosten, desto mehr Gewinn
  • Handelsplattform: Die Handelsplattform ist die technische Anwendung (Webseite, App), über welche Du dem Broker die Aufträge erteilst. Hier solltest Du darauf achten, dass sie für Dich einfach und intuitiv zu bedienen ist
  • Produkte & Handelsplätze: Broker gibt es mittlerweile gefühlt wie Sand am Meer. Nicht jeder Broker bietet jedoch die Möglichkeit, Optionen zu handeln. Und wenn Optionshandel angeboten wird, achte bitte noch darauf, dass auch möglichst viele Handelsplätze angeboten werden. Es hilft Dir beispielsweise nicht, wenn Du amerikanische Optionen handeln möchtest, der Broker jedoch "nur" an der EUREX gelistet ist

Eine Übersicht der Broker, welche Optionshandel in Deutschland anbieten

Die folgende Übersicht gibt die Broker an, mit denen man meines Wissens nach in Deutschland problemlos Optionen handeln kann.

Captrader

Captrader ist ein Broker mit Sitz in Düsseldorf, der Optionshandel in 15 verschiedenen Ländern ermöglicht. Die Handelsplattform ist sehr umfangreich und kann als App oder direkt über das Internet genutzt werden.

Captrader ist ein "Introducing-Broker", der die technische Abwicklung auf der Plattform von Interactive Brokers (Traderworkstation TWS) anbietet, jedoch mit Deutschem Service.

Interactive Brokers

Interactive Brokers ist so etwas wie der Goldstandard: Der größte Broker mit der umfangreichsten Plattform und günstigen Gebühren. Der Hauptsitz ist in den USA, es gibt jedoch weltweite Ableger, so auch für Zentraleuropa/Deutschland.

Im Optionshandel wird eine Plattform auf professionellem Niveau geboten.

Lynx

Lynx ist ein online-Broker aus Berlin, der seinen Kunden den Optionshandel mit Aktien, Indizes, Futures und Devisen ermöglicht. Lynx greift, analog zu Captrader, ebenfalls auf die technische Plattform von Interactive Brokers zu.

Banx

Banx ist ebenfalls ein online-Broker aus Düsseldorf, der seinen Kunden die Möglichkeit zum Optionshandel gewährt. Auch Banx greift auf die Plattform von Interactive Brokers zu.




10. Wo können Optionen gehandelt werden?

Optionen werden an sogenannten Terminbörsen gehandelt.

Die größten Terminbörsen der Welt sind:

  • in Deutschland und der Schweiz: Die EUREX (EURopean EXchange)
  • in den USA: Die CBOT (Chicago Board of Trade), welche aus den vier Handelsplätzen CME, CBOT, NYMEX und COMEX besteht

An solchen speziellen Terminbörsen werden Optionen und Futures in standardisierter Form gehandelt und dieser Handel auch überwacht. Dies ist wichtig zu wissen, denn Dein Broker wird beispielsweise über die Margin (Sicherheitsleistung) dafür sorgen, dass Du, sobald Du einen Handelkontrakt eingehst, auch Deinen Verpflichtungen nachkommen kannst.

Dies bedeutet konkret: Solltest Du beispielsweise in einem Optionstrade die short-Positon einnehmen und der Trade gegen Dich laufen, wird der Broker automatisch den Trade (mit Verlust für Dich schließen), wenn die potentiellen Verluste Deine Depotgröße übersteigen.

Dieser Mechanismus sorgt dafür, dass es bei Optionen eben kein Emittentenrisiko gibt und Du immer den Gewinn aus dem Trade bekommst.




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